Scholz sagte weiter:
„Die heutige Entscheidung für das Ende des amtierenden Senats ist lange überfällig. Nicht erst – wie Bürgermeister von Beust sagt – in der vergangenen Wochen sind die Grenzen des Anstands im Hamburger Rathaus überschritten worden. Die Ereignisse der vergangenen Woche waren vielmehr das letzte Glied in einer Kette von Peinlichkeiten und Skandalen des Schill-Beust-FDP-Senats.
Heute spricht Bürgermeister von Beust von einem „unwürdigen Kasperletheater“ im Hamburger Rathaus und von einer politischen Auseinandersetzung mit „psychopathologischen Zügen“. Diese Phänomene sind nicht neu. Der Bürgermeister hat sie lediglich lange ignoriert. Das war sein letzter Fehler. Sein erster war, gegen alle Warnungen eine Koalition mit dem Rechtspopulismus eingegangen zu sein.
Hamburgs SPD hat mit ihrem Spitzenkandidaten Thomas Mirow eine klare Alternative, die für politischen Weitblick und verlässliche Politik in Hamburg steht.
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09.12.2003