Hintergrund ist ein Antwortschreiben von Alexandra Dinges-Dierig, Senatorin für Bildung und Sport, auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten. Die Senatorin konnte in ihrem Schreiben nicht erklären, wie es mit der Schwimmausbildung im Hamburger Westen weitergehen soll. Ein Hilferuf des DLRG Bezirksverbands Altona vom 29. Mai 2005 wird ignoriert.
Carl Osthoff, Leiter der DLRG in Altona, hatte Olaf Scholz um Unterstützung gebeten. Die DLRG in Altona ist sowohl von der Schließung des Bismarckbades als auch von der Schließung aller Hamburger Lehrschwimmbecken besonders betroffen.
Die Schwimmausbildung im Westen Hamburgs komme dadurch komplett zum Erliegen. Auf Nachfrage des Bundestagsabgeordneten erklärte Dinges-Dierig lediglich, dass der Schwimmunterricht für die Grundschüler der 3. und 4. Klassen im Schwimmbad in der Budapester Str. durchgeführt werden würde. Auch seien die Überlegungen für ein neues Schwimmbad im Hamburger Westen noch nicht abgeschlossen. Eine Antwort, wie der DLRG in Altona geholfen werden kann, blieb sie aber schuldig.
In Dinges-Dierigs Schreiben heißt es schlicht: „Ich habe den zuständigen Referenten im Sportamt meiner Behörde gebeten, zu Herrn Osthoff Kontakt aufzunehmen und ihn zu informieren“.
Die Schwimmausbildung im Hamburger Westen scheint die Senatorin nicht zu interessieren.
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21.07.2005